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Das Ankerwerk, welches hauptsächlich bei Kleinuhren, zu denen auch die heute leider so rar verwendeten Taschenuhren gehören, verwendet wird, hat seinen Namen durch das Bauteil des Ankers erhalten, welcher eine wichtige Funktion bei diesem Werk übernimmt. Der Anker ist ein Funktionsteil eines Uhrenwerks, welcher bei bestimmten Hemmungen zwischen dem Hemmungsrad und dem mechanischen Schwingsystem zum tragen kommt. Der Anker hat die Funktion, die von dem Räderwerk zu dem Hemmungsrad übertragene Energie umzuwandeln und dem Schwingsystem zuzuführen, damit die Schwingungen in dem System aufrecht erhalten werden um die Funktion des Ankerwerks zu gewährleisten. Die Hemmung, welche in Taschenuhren verwendet wird, wird als Ankerhemmung bezeichnet. Wenn die Ankerhemmung frei schwingt, bedeutet dies, dass die Unruh frei schwingt, wenn diese bei der Verteilung des Impulses nicht von dem Anker geleitet wird. Zudem gibt der Anker gleichzeitig und durch eine schrittweise Steuerung durch das Schwingsystem, den reibungslosen Ablauf des Räderwerks frei. Dabei ist dessen Form je nach Hemmung unterschiedlich. Tragbare Ankeruhren werden im Regelfall entweder mit einer Palettenankerhemmung oder einer Stiftankerhemmung versehen, wobei es zumeist nur die Kleinuhren sind. |
Welche mit der hochwertigen Palettenankersystemen ausgestattet werden, welche dann der Umgangssprache entsprechend als Ankeruhren bezeichnet werden. Sowohl bei der Palettenankerhemmung als auch bei der Stiftankerhemmung handelt es sich um die gebräuchlichen Ankersysteme für portable Uhren, welche mit mechanischen Schwingsystemen ausgestattet sind. Bei diesen Systemen erfolgt die Lagerung des Ankers meist in dafür vorgesehenen Lagersteinen. Ein weiteres wichtiges Teil einer Ankersystems ist das Ankerrad, welches als Teil der Ankerhemmung fungiert und die von dem Anker ausgehende Energie, welche von dem Antrieb des Räderwerks ausgeht, weiterleitet und zu dem Anker führt. Das Ankerrad besteht aus den Komponenten Ankerwelle mit Zapfen, dem Trieb, dem Radkörper mit Zähnen und Reif und Speichen. Weiterhin gibt es verschiedene Systeme, welche in Uhren verbaut werden können. Zu den bekannten Formen gehören die Pouzait- Hemmung, welche im Jahre 1777 von dem Uhrmacher Jean Moise Pouzait, welcher aus Genf stammt, erfunden wurde. Eine Andere Form ist Spitzzahnankerhemmung, welche in England gebräuchlich ist und bei welcher die Zähne des Ankerrad sehr spitz zulaufen. Diese Hemmung ist aufgrund ihrer Konstruktion sehr empfindlich, da die spitz zulaufenden Zähne einen schrägen Ansatz haben. |
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