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Ein Repetitionsschlagwerk ist dadurch charakterisiert, dass es akustisch ein bestimmtes Intervall angeben kann. Eine Repetieruhr gibt in der Regel nach Auslösung und zu beliebiger Zeit die letzte volle vergangene Stunde, die vergangenen Minuten oder die seitdem vergangenen Viertelstunden an. Das Repetitionsschlagwerk wird in der Hauptsache für kleinformatige Uhren, wie beispielsweise bei den Taschenuhren, sowie in jüngerer Zeit auch bei der Fertigung von Repetierweckern, verwendet. In der Vergangenheit nutzte man diese Uhren um die Zeitabfrage in der Nacht, bei Dunkelheit und ohne das Entzünden einer Kerze oder das Einschalten von Licht, zu erleichtern. Das Schlagwerk einer solchen Uhr kann beliebig oft durch das Drücken einer Taste in Bewegung gesetzt werden, wobei die dafür benötigte Energie der Uhr durch dem Druck der Taste zugeführt wird. Bei dem Repetitionsschlagwerk handelt es sich um eine recht alte, aber noch immer aktuelle Erfindung, welche Eduard Barlow zugeschrieben wird, wobei Daniel Quare unabhängig von Barlow und zeitgleich mit ihm den Repetiermechanismus für Schlagwerkuhren erfunden hatte. Eine erstmalige Herstellung einer solchen Uhr ist auf das Jahr 1676 datiert, wobei die Anmeldung des Patents durch Barlow im Jahr 1886 liegt und durch den dazugehörigen Patentantrag dokumentiert ist. |
Diese neue Art der Uhr und ihres Werkes revolutionierten und vereinfachten, wie bereits erwähnt, die nächtliche Uhrzeitabfrage unglaublich.
Da Barlow und Quare zeitgleich in der Erfindung dieses Werkes waren, entbrannte ein Streit, wer der eigentliche Erfinder sei und Quare legte bei dem englischen König Widerspruch gegen das Patent Barlows ein. Quare erklärte, dass ihm die Erfindung des Repetitionsschlagwerks schon im Jahre 1680 gelungen sei und er als der eigentliche Erfinder genannt werden müsste. Doch dieser Einspruch wurde zwar abgelehnt, aber dennoch gelten heute beide Uhrmacher als die Erfinder des Repetitionsschlagwerks. In der Vergangenheit wurde der Mechanismus der Repetition der Uhren durch unterschiedliche Auslöser in Bewegung gesetzt. Zum einen konnte man manuell, indem man die Hand nutze und einen Knopf an der Uhr betätigte die Zeitabfrage in Gang setzen, oder diese durch ausgeklügelte Systeme mittels einer Schnur antreiben, indem die Schnurr am Bettpfosten befestigt wurde und dann mittels der Hand kurz gespannt wurde, damit sich die Kraft auf die Schnur und schlussendlich auf den Hebel an der Uhr überträgt, um somit eine bequeme Zeitabfrage, bei welcher das Bett nicht verlassen werden musste, in Bewegung zu setzten. |
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