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Schon immer haben die Menschen versucht, die Zeit irgendwie im Auge zu behalten.
Früher beobachtete man den Mond, die Sterne und die Sonne, um die Zeit verfolgen und nachvollziehen zu können. Doch dann gab es plötzlich eine Persönlichkeit, die all diesen unpräzisen Erkenntnissen ein Ende setzte: Galileo Galilei. 1582 entdeckte er das Pendel als Zeitmesser. Ihn kann man deshalb zu Recht den Schöpfer der Standuhr nennen, denn er zeichnete Modelle von diesen hohen Uhren, ohne sie jedoch jemals gebaut zu haben. Ungefähr 80 Jahre später versuchte sich Christiaan Huygens (niederländischer Astronom, Physiker und Mathematiker) an der Konstruktion einer solchen Uhr, aber nicht ohne Galileos Vorlagen. Diese erste Uhr ging zwar nicht ganz genau, aber es war eine bahnbrechende Erfindung. |
William Clement (englischer Großuhrmacher) entwickelte dieses erste Modell der Standuhr ein paar Jahre später weiter.
Er fand heraus, dass man für eine genauere Zeitbestimmung ein längeres Pendel benötigte. Natürlich bedeutete das auch, dass das Gehäuse der Uhr höher sein musste. Die meisten Standuhren erreichen eine Höhe zwischen 1,80 und 2,40 Meter. Die heutigen Standuhren besitzen eine Art Hebel, an diesem Hebel hängt das Pendel. Das schwingende Pendel bringt den Hebel dazu, einen „Gang“ umzulegen. Dieser Vorgang verursacht das Ticken einer Uhr. Ein weiteres Merkmal dieser Uhren sind die zwei Gewichte, welche rechts und links vom Pendel hängen und dabei helfen, die Genauigkeit der Zeit beizubehalten. Auch wenn die Standuhren über die Jahrhunderte stark modernisiert wurden, sind sie immer noch Zeugnis der Genialität unserer frühen Vorfahren. |
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