Lange und Söhne Taschenuhren



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Die Geschichte der Taschenuhr hat eine lange Tradition, welche um das Jahr 1500 von Peter Henlein in Nürnberg begründet wurde, als dieser den erst kürzlich erfundenen Federantrieb zusammen mit einem Hemmmechanismus in eine tragbare Uhr eingebaut hatte.

Dies war die Geburtsstunde der Taschenuhr, welche nun auch seit etwa 160 Jahren von der traditionsreichen Uhrenmanufaktur A. Lange und Söhne hergestellt werden, denn auch in Sachsen sind Wurzeln der Präzisionsuhrmacherei zu finden.

Die Manufaktur A. Lange und Söhne machte es sich zur Aufgabe Taschenuhren von höchster Präzision zu bauen, deren gleichbleibender hoher Standart die Taschenuhren für die Zukunft unverkennbar machen sollten.

Da aber die Technik, welche für den Bau von präzisen Taschenuhren nötig war, noch nicht ausgereift war, begann man in der Manufaktur mit der Forschung und der Entwicklung von Werkzeugen und Instrumenten, welche schlussendlich den Bau der Taschenuhr ermöglichten und die so genannte Feinuhrmacherei maßgeblich vorantrieb.

Die Taschenuhren der Glashütter Manufaktur A. Lange und Söhne gehören zu den sowohl legendärsten als auch zu den begehrtesten Sammlerstücken der Welt und das Repertoire umfasst zahlreiche verschiedene Modelle.
Es umfasst Taschenuhren von 1868, welche schon mit der Dreiviertelplatine ausgestattet waren, aber auch Taschenuhren, welche von der traditionellen Manufaktur für berühmte Persönlichkeiten gefertigt wurden, wie beispielsweise die Kaiser Wilhelm Uhr, welche Kaiser Wilhelm II an den Sultan Abdul Hamid II als Geschenk überreichte, als er im Jahr 1898 zu Gast in der Türkei war. Heute ist dieses Meisterwerk der Taschenuhr- Herstellung, welches unter anderem aus 18 Karat Gold besteht und mit Rubinen und Brillanten versehen ist, im Besitz des Topkapi Museum in Istanbul.

Als Ferdinand A. Lange im Jahre 1875 verstarb, übernahmen seine Söhne Richard und Emil die Leitung der Manufaktur, bis auch der dritte Sohn in den Betrieb einstieg. Später übernahmen die Söhne von Emil Lange die Leitung der Manufaktur. Als A. Lange und Söhne sein 50 jähriges Jubiläum feierte, errichtete die Stadt Glashütte dem Gründer ein Denkmal.

1900 stellte Emil Lange auf der Weltausstellung in Paris den so genannten Jahrhundert- Tourbillon vor und erhielt in Folge dessen wenige Jahre später dafür als Auszeichnung das Ritterkreuz der französischen Ehrenlegion.

Die traditionsreiche Manufaktur überstand alle Widrigkeiten der Geschichte und produziert auch heute noch exklusivste Uhren für den Weltmarkt. Im Jahre 2009 begeisterte A. Lange und Söhne die Welt dann wieder mit einer Taschenuhr, welche sowohl die Tradition, als auch die Meisterleistungen der Sächsischen Uhrmacher par excellence darstellt.
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